Schlechte Zeiten kennt wohl jeder Hotelier. Nicht jeder in der Hotellerie hat das Glück einen Betrieb zu haben, der das ganze Jahr Saison hat. Nun gibt es viele Möglichkeiten sein Haus, auch in wirtschaftlich schweren Situationen, interessant zu machen.

Das Alleinstellungsmerkmal

Einer davon ist natürlich man bietet irgendetwas an, was kein anderer hat. So waren das früher die Kegelbahnen und sind heute die Wellnesspaläste diverser Ferienhotels. So kann man sich eine gewisse saisonale Unabhängigkeit verschaffen.

Für die große Mehrheit der deutschen Hotels ist es aber nicht so leicht einfach mal auf die Bank zu gehen, um einen Kredit aufzunehmen mit dem man sich ein Alleinstellungsmerkmal schaffen kann, damit die Hütte automatisch voll wird. Gerade kleinere Hotels auf dem Land oder auch am Rande der Stadtgebiete können natürlich zum Beispiel mit gutem Service glänzen ODER sie haben einen gewissen Preisvorteil.

Na klar, sagt jetzt wieder jeder. Wer mit dem Preis runtergeht der verliert. Das witzige daran ist meisten nur, dass alle Hoteliers die stur auf Ihr Preisgefüge pochen, meistens gar nicht wissen, wo der Selbstkostenbeitrag pro verkauftem Zimmer in ihrem Hotel liegt. Dadurch gehen Ihnen wichtige Einnahmen durch verpasste Zimmerverkäufe durch die Lappen.

Deswegen ist es eines der ersten Fähigkeiten die ein Hotelier beherrschen muss, die  optimalen Preise für seine Zimmer zu kalkulieren und zu budgetieren. Nur so kann man wissen, ob man überhaupt und und in welchem Rahmen mit dem Preis spielen kann.

Wer das versteht beschwert sich nicht über Preisdumping sondern erzielt die Gewinne die er sich wünscht und wird zum Kalkulationsprofi.

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