Künstliche Intelligenz ist ein Buzzword unserer Zeit – wir geben einen kleinen Überblick zum Thema.

Gliederung:

Trockene Definition von KI

Ganz trocken wird das Thema Künstliche Intelligenz (KI) bei Wikipedia zunächst folgendermaßen erklärt:

Künstliche Intelligenz, …, ist ein Teilgebiet der Informatik, das ich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem maschinellen Lernen befasst.

Wikipedia gibt aber auch an, dass der Begriff schwierig zu definieren ist. Vor allem, weil schon „Intelligenz“ nicht genau zu beschreiben ist.

Verwendet wird der Begriff KI dennoch – in unserem Alltag, in der Forschung, in der Industrie – eigentlich überall.

Am weitesten verbreitet ist die Vorstellung, dass KI den Versuch darstellt, die Entscheidungen und Handlungen von uns Menschen nachzubilden. Dabei wird dann zum Beispiel ein Computer so gebaut oder programmiert, dass er relativ eigenständig mit Situationen und Problemen umgehen kann.

Ständig umgeben von KI

Was vielleicht den meisten nicht bewusst ist: Wir sind ständig von Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz umgeben:

  • Mobiltelefone mit Gesichtserkennung
  • Sprachassistenten
  • Smart Home
  • Empfehlungen bei Streaming Diensten
  • Kontrollmechanismen in Sozialen Medien
  • Sprachübersetzungen
  • Autonomes/Assistiertes Fahren
  • Chatbots

künstliche Intelligenz überallKI – große Erwartungen, Faszination und geschürte Ängste

Im großen Feld rund um die Künstliche Intelligenz geht es um Machine Learning, Deep Learning, Algorithmen und neuronale Netze. Dabei hängen diese Buzzwords alle zusammen und wecken zum einen große Erwartungen und zum anderen verbindet man damit große Ängste.

Im Kern geht es darum, Lernen und Intelligenz der Menschen zu simulieren. Die Anwendungen sollen Infos aufnehmen, verarbeiten und damit umgehen.

Auf der positiven Seite erhofft man sich, dass KI den Ausfall von Systemen und Maschinen vorhersagt, schneller Anzeichen von Krebs und anderen Krankheiten findet oder zeigt, wie sich Verkehrs- und Warenströme verhalten. Rohstoffkreisläufe werden maximiert, die Erhaltung der Gesundheit optimiert. Und ganz im eigenen Bereich erhofft sich wahrscheinlich jeder Erleichterungen in seinem persönlichen Umfeld – Stichwort Smart Home oder das Auto, das die Parklücke findet.

Aber auch Ängste werden mit KI verbunden: Die Automatisierung könnt uns Arbeitsplätze wegnehmen oder uns bei der Arbeit stärker kontrollieren.

Hotellerie und KI – der Weg in die Zukunft

Die Künstliche Intelligenz hat auch schon Einzug in die Hotellerie gehalten. Wie in allen anderen Branchen betrifft das zum einen den Bereich „hinter den Kulissen“. Software-Anwendungen nutzen KI. Zum Beispiel auch, um Betrug bei Kreditkartenzahlungen herauszufinden.

Zudem gibt es ganz prominente Beispiele wie die Hotelroboter Sepp bei Motel One oder Mario im „Ghent Marriot Hotel“.

Es geht auch keinesfalls darum, den persönlichen Kontakt zum Gast zu ersetzen – nein: KI soll helfen, im täglichen Hotelbetrieb Ressourcen frei zu machen, die wir sonst auf wiederkehrende Prozesse verschwenden. Dann haben unsere Mitarbeiter wieder mehr Zeit, sich um die Gäste zu kümmern.

Roboter Hotel Japan